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Es war eine Odyssee sondergleichen. Seit Jahren wollte ich Photovoltaik aufs Dach und verzweifelte schier, weil ich einfach keinen vernünftigen Zugriff auf mein Projekt in die Hand bekam. Ich tingelte von Pontius zu Pilatus, ich blätterte in Branchenbüchern, rief Firmen an, füllte Internet-Formulare aus, recherchierte und las und wurde aus dem ganzen Chaos nicht schlau. Wenn ich jetzt, wo ich endlich ein paar Kilowatt auf dem Dach habe, zurückblicke, muss ich sagen: Hätte ich mir alles sparen können. Und ich muss auch sagen, dass es natürlich ein Riesen-Hemmschuh für die Energiewende ist (die wir doch dringend brauchen), wenn eine im Prinzip einfache Sache scheinbar so schwer umzusetzen ist.

Die Odyssee fing damit an, dass ich einen kostenlosen Beratungstermin unseres Energieversorgers Badenova in Anspruch nahm. Als die beiden Herren unsere Dachfläche Richtung Süden sahen, winkten sie gleich ab: Zu klein, nicht rentabel. Ich solle mir eine Plug-and-Play-Inselanlage zulegen.

Heute könnte ich mich darüber echt aufregen. Bloß, weil ich die erwünschten acht KW nicht vorweisen konnte, sollte ich auf Solarstrom mit Netzeinspeisung verzichten? Was ich jetzt (endlich!) auf dem Dach habe, sind 2,1 KW; damit werde ich schätzungsweise zwei Drittel unseres Jahresverbrauchs von 3000 KW decken können. Das weiß ich aber nur, weil ein Praktiker aus der Solarbranche bei einem Beratungstermin endlich Nägel mit Köpfen machte. Auch den zahllosen Internetportalen, die angeblich für Solarprojekte ja so gerne örtliche Firmen vermitteln, war mein Projekt zu klein, nicht rentabel genug.

Ich verlor, dem Rat der Badenovis folgend, endlos Zeit mit dem Thema Solar-Inselanlage. Strombedarf, Batterien, Module - böhmische Dörfer, ein Wirrwarr von Fachbegriffen sondergleichen. Ich kenne mich mit Elektrizität ein bisschen aus, aber das überstieg mein Wissen. Weiter auf den Irrweg geführt wurde ich auch durch meine Annahme, bei einer Netzeinspeisung müsse ich dann jährlich Umsatzsteuer und Gewerbesteuer erklären, wie ich es allerorten zu hören bekam. Und noch mehr bürokratischen Kram wollte ich auf keinen Fall. Hätte ich doch nur gleich gewusst, dass man das nur muss, wenn man die Mehrwertsteuer auf die Investitionskosten zurückhaben will! Diese Info fand sich nirgendwo, auf keine Internetseite, in keinem Artikel.

Zum Erfolg führte letzten Endes der Tipp eines Freundes, der Solarpaneel-Reinigungsfirma hat und mir die Firma EAT (Energie-Anlagen-Technik) von Michael Sänger in Müllheim-Hügelheim empfahl. Eineinhalb Tage Arbeit, 5000 Euro für eine komplette Anlage mit 2,1 Kilowatt pro Sonnenstunde - genau das Richtige für uns. Es wird unsere Nebenkosten-Zahllast in Zukunft beträchtlich vermindern, was angesichts möglicher Altersarmut nicht zu verachten ist.

Deshalb mein Rat: Wenn ihr Solarstrom haben wollt, hört euch im Bekanntenkreis um, ob es Mundpropaganda gibt, Empfehlungen. Und wenn ihr in der Region Breisgau wohnt, kann ich euch Michael Sängers Firma E-A-T vorbehaltlos empfehlen.

 

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 Wechselrichter für 2,1 KW.

 

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In den Pausen zwischen heftigen Wolkenbrüchen hievten sie die Paneele aufs Dach.